4.11.2014

Sportbegeisterung einer großen Leipziger Familie –
die Schomburgks

In der Extra-Ausgabe zum 120. Geburtstag der Leipziger Volkszeitung vom 29.10.2014 erschien folgender Beitrag über die Familie Schomburgk, geschrieben von unserem Mitglied Dr. Gerlinde Rohr, Leiterin des Sportmuseums Leipzig.

LVZ 29.10.2014

29.10.2014

Wir trauern um Paul Tiedemann

29.6.1935 – 21.9.2014

Paul Tiedemann, Absolvent der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig (DHfK), Handball-Nationalspieler, Trainer des SC DHfK 1967–1975, führte als Nationaltrainer die Männer der DDR 1980 zum Olympiasieg im Handball. Er verstarb am 21.9.2014.

Eine Woche vor seinem Tod erhielt eine Sporthalle in Radeburg/Sachsen, wo seine sportlichen Wurzeln lagen, seinen Namen.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass die feierliche Urnenbeisetzung für Paul Tiedemann am 6. November 2014, 13 Uhr, auf dem Friedhof Berlin-Ahrensfelde, Ulmenallee 1, stattfinden wird.

Mit einer Auswahl von Fotos möchten wir an eine außergewöhnliche Persönlichkeit des Handballsports erinnern. Die Abbildungen stammen aus der Sammlung des Sportmuseums Leipzig.

Zu Paul Tiedemann:
Klaus Kroemke, Radeburg, stellte uns freundlicherweise seine Erinnerung zur Verfügung, für die wir uns herzlich bedanken.

Beitrag lesen ...

1.8.2014

Fußballweltmeisterliche Fan-Objekte gesucht

Eine für Deutschland überaus erfolgreiche Fußball-WM 2014, die irgendwie alle mehr oder weniger wochenlang in Atem hielt - ist bereits wieder Geschichte.

Die Museumsmitarbeiter suchen nun originale Fan-Bekleidungen und -zubehör, wie sie -zigfach und in unterschiedlichsten, oft sehr fantasievollen Ausführungen auf den Fanmeilen und Public-Viewing- Plätzen auch in Leipzig zu entdecken waren. Dies können gekaufte, besser noch selbst kreierte Dinge, wie Trikots, Hosen, Strümpfe, Perücken, Hüte, Mützen, Schals, Schmuckketten, Transparente, Fahnen, Instrumente und Souvenirs sein - im weitesten Sinne all das, womit sich der Fußballanhänger in der mehrwöchigen WM-Zeit umgab und schmückte. Originale Fankleidungen und -zubehör, die beim Finale am 13.7.2014 während des Public-Viewing und den anschließenden Siegesfeiern in Leipzig Verwendung fanden, sind natürlich besonders willkommen.

Wer also selbst bzw. in der Familie, im Bekannten- und Freundeskreis diese oder ähnliche Dinge besitzt und abgeben kann, melde sich bitte bei den Mitarbeitern im Sportmuseum (Tel.: 0341/980 64 91, Email: )


Wolfgang Metz

2.6.2014

„Alte Spiele“ 
am 6. Juli beim Sportmuseum Leipzig ausprobieren

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig präsentiert seit 10 Jahren Ausstellungen in seinem Neubau im Böttchergässchen 3. Aus diesem Anlass lädt es am Sonntag, dem 6. Juli 2014, von 11-18 Uhr zum Tag der Offenen Tür ein. Es öffnet seine Schatzkammern und gibt stündlich einen kurzen Überblick über die aktuelle Ausstellung.

Ab 13.30 Uhr bietet das Sportmuseum Leipzig mit Unterstützung durch seinen Förderverein einige Spiele aus dem Programm „Komm, spiel mit mir! Alte Spiele – wiederentdeckt“ zum Mitmachen an.

Kinder mit ihren Eltern und Großeltern sind herzlich willkommen, um sich beim Luftkegeln, Kreiseln, Tamburinball und Hula-Hopp auszuprobieren. Spielort ist der Platz zwischen Stadtgeschichtlichem Museum und Bildermuseum.

"In die Vollen" beim Luftkegelspiel

19.5.2014

Gedenktafel für Heinrich Schomburgk

Am 6. Mai 2014 enthüllten Geschäftsführer Albrecht Graf Adelmann und Gisela Frers, die Tochter von Heinrich Schomburgk, die wieder angebrachte Gedenktafel am Ambulanten Rehazentrum St. Elisabeth Leipzig, dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Schomburgk. Wir berichteten bereits darüber.

Nun lädt das Ambulante Rehazentrum zum Tag der offenen Tür am Samstag, dem 24.05.2014, von 10 bis 16 Uhr ein. Alle Informationen finden Sie unter dem folgenden Link.

Foto: Ambulantes Rehazentrum St. Elisabeth Leipzig gGmbH

14.5.2014

„Vom Turnkleid zum Rekordanzug“

Historische Sportbekleidung zur Museumsnacht im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig

Viel Zuspruch erfuhr die „Historische Sportmodenschau“ des Sportmuseums Leipzig bei den zwei Auftritten zur Museumsnacht am 10. Mai 2014. Die Modenschau wurde unterstützt von jungen Sportlerinnen des Boxring Atlas Leipzig e. V. und jungen Männern aus Leipzig. Ihnen danken wir herzlich.

Viele Zuschauer erinnerten sich ihres Sportunterrichts angesichts der vorgeführten Turnanzüge, Hosen und Hemden aus der Geschichte der Schulsportkleidung. Schmunzeln und Lachen riefen besonders die von mehreren Schülergenerationen getragenen Turnschuhe aus blauem Stoff und weißer Gummisohle hervor. Der dazu gezeigte Turnbeutel wurde sofort wiedererkannt. Dass sich die Models in der ungewohnten Bekleidung und mit verschiedenen Handgeräten auch passend bewegten und sogar Rad und Spagat zeigten, fand viel Beifall.

Besonderer Höhepunkt war der Auftritt zweier Leipziger Olympionikinnen. Slalomkanutin Mandy Benzien zeigte ihren Repräsentationsanzug von den Olympischen Spielen 2004 in Athen und war ausgerüstet mit Paddel und Helm, Wasserspringerin Heike Fischer-Jung ihren Wettkampfbadeanzug mit Trainingshose und Wetterjacke von den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Den Rennanzug der zur Zeit erfolgreichsten Leipziger Ruderin Annekatrin Thiele von den Olympischen Spielen 2012 in London führte Museologie-Studentin Aglaja Schmidt vor, da Annekatrin Thiele Wettkampf hatte.

Faktenreich und witzig, z. T. mit historischen Zitaten, moderierte Dr. Gerlinde Rohr (Sportmuseum Leipzig) die Modenschau, unterstützt von Robert Brückner (Stadtgeschichtliches Museum) bei Musikauswahl und an der Technik. Bereitstellung der Kleidung, Zuordnung der Handgeräte, Transport und Backstage lagen in den Händen von Wolfgang Metz (Sportmuseum Leipzig), beim Einkleiden war Dr. Inge Zeidler behilflich. Unsere Praktikantin Sarah Riecker recherchierte zur Schulsportkleidung und half bei der Vorbereitung.

Wir bedanken uns auch beim Akademischen Ruderverein und bei Detlef Stötzner für die Ausrüstungsteile Rudern und Floorball sowie beim Olympiastützpunkt Leipzig.

5.5.2014

Sportmodenschau
zur Museumsnacht am kommenden Samstag dabei

Die Uroma hat im Kleid geturnt?

Ja, und der Uropa in Anzug, Hemd und Schleife!
Bei der historischen Sportmodenschau zur diesjährigen Museumsnacht Halle+Leipzig am 10. Mai 2014 zeigt das Sportmuseum Leipzig mit jungen Models, wie sich die Turn- und Sportbekleidung, einschließlich der Schulsportkleidung, seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute entwickelt hat.

„Vom Turnkleid zum Rekordanzug“ heißt die Sportmodenschau, die im Neubau des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, Böttchergässchen 3, Erdgeschoss, 
präsentiert wird.
Zeiten:18:30 Uhr und 22:00 Uhr.

Lassen Sie sich „locken“! Sie sind herzlich eingeladen, Stücke aus den sonst nicht öffentlich zugänglichen Sammlungen zu bestaunen und vielleicht Ihren Kindern und Enkeln zu zeigen:

Auftritt der „Historischen Sportmodenschau“ des Fördervereins beim Neujahrsumtrunk 2014 des Turnvereins Lahr von 1846 e. V. – auf Einladung des Ersten Bürgermeisters von Lahr/Schwarzwald, Herrn Guido Schöneboom, unserem Vereinsmitglied - Foto: TV Lahr

25.4.2014

Gedenktafel erinnert wieder an Heinrich Schomburgk

Am ehemaligen Wohnhaus in der Connewitzer Prinz-Eugen-Straße 13 erinnerte seit 2003 eine Tafel an ein prominentes Mitglied der außergewöhnlich sportbegeisterten, wirtschaftlich und gesellschaftlich engagierten Leipziger Familie Schomburgk. Heinrich Schomburgk war der erste Leipziger, der bei Olympischen Spielen eine Goldmedaille gewann. Gemeinsam mit der Dresdnerin Dorothea Köring errang er 1912 in Stockholm im Gemischten Tennis-Doppel den Olympiasieg. Sein Bruder Wilhelm war bis 1938 Präsident des Deutschen Tennis-Bundes und führte seit 1928 die vom Großvater Carl Heine 1888 gegründete Westend-Baugesellschaft für den Leipziger Kanalbau.

Das Leipziger Sportmuseum, sein Förderverein und der Leipziger Sport-Club von 1901 e. V. sorgten dafür, dass die dem Sport verbundenen Mitglieder der Familie Schomburgk wieder in Erinnerung und zu Ehren kamen. Von mehreren Familienmitgliedern der Gebrüder Heinrich und Wilhelm sind Nachlassteile in die Sammlung des Leipziger Sportmuseums gelangt. Hans Schomburgk aus Frankfurt/Main, der Sohn von Heinrich, ist Mitglied unseres Fördervereins.

Nun zieht mit dem Ambulanten Reha-Zentrum des St. Elisabeth Krankenhauses erneut Leben ins Haus ein. Nach langem Leerstand konnte das Gebäude denkmalgerecht saniert werden. Am 6. Mai 2014 wird die neue medizinische Einrichtung eröffnet. Drei Objekte aus der Sammlung des Leipziger Sportmuseums werden dann präsentiert: darunter die LSC-Clubjacke sowie der Hutkoffer von Heinrich Schomburgk, mit dem er zu den Olympischen Spielen reiste. Im Rahmen der Feier wird auch die Gedenktafel zu Ehren von Heinrich Schomburgk wieder eingeweiht. Seine nunmehr 90-jährige Tochter, Frau Gisela Frers aus Leisnig – wie ihr Bruder Hans in diesem Hause geboren - wird an der Veranstaltung teilnehmen.

13.4.2014

Mitgliederversammlung 2014

Am 12. April 2014 zogen die Mitglieder des Fördervereins im Sportforum Leipzig Bilanz über das Jahr 2013:
Zu den herausragenden Ergebnissen zählte die Sonderausstellung „Der weite Sprung. Die Sportlegenden Luz Long und Jesse Owens“ vom 27.4.-14.7.2013 im Foyer der Leipziger Volkszeitung. Sie war die umfassendste und inhaltlich anspruchsvollste Exposition seit der Fußballausstellung 2006 und entstand in Kooperation von Sportmuseum, Förderverein und Leipziger Volkszeitung.
Mit dem Projekt „Historische Sportmodenschau“ traten Mitglieder des Vereins und junge Models von Boxring Atlas Leipzig e. V. Anfang Januar 2014 beim Turnverein Lahr von 1846 e. V. und in der Volkshochschule Lahr auf. Der Schatz an historischer Sportkleidung seit Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung des Leipziger Sportmuseums begeisterte ein großes Publikum weit entfernt von Leipzig.
Glückwünsche erhielten Frau Dr. Petra Tzschoppe sowie Günter Mensch von unserem Mitgliedsverein Boxring Atlas Leipzig e. V. zur Auszeichnung mit der Ehrenplakette des Landessportbundes Sachsen für ihr langjähriges erfolgreiches Wirken im sächsischen Sport.
Mühevoll und kompliziert war und ist das Ringen des Fördervereins um das Goetz-Haus als Heimstätte für die Verwaltung des Museums, die Bibliothek und Teile der Sammlungen, aber auch als Sitz für den Förderverein. Dieser sporthistorisch bedeutsame Ort soll Ausgangspunkt einer öffentlichkeitswirksamen Arbeit des Vereins werden. Von hier wollen wir auf das Ziel aufmerksam machen: die Nordtribüne des ehemaligen Schwimmstadions schrittweise als Domizil für das Sportmuseum Leipzig zu entwickeln. So lautet der Beschluss des Stadtrates von 2007 und so steht es im Arbeitsprogramm des Oberbürgermeisters. Die Mitgliederversammlung forderte den Vorstand auf, sich weiter für das Goetz-Haus als Verwaltungs- und Arbeitsort des Sportmuseums einzusetzen.
Die Mitgliederversammlung beschloss eine neue Beitragsordnung und will neue Mitglieder gewinnen, die sich aktiv für die Zukunft des Sportmuseums engagieren. Die im Aufbau befindliche neue Internetseite soll dazu beitragen. Dem neu gewählten Vorstand gehören an: Peter Kaminski, Martina Fröbe, Barbara Guntschnigg, Franz-Josef Hauer, Silke Klose, Bert Leube und Dr. Gerlinde Rohr.