4. Juli 2018

Das Begleitbuch zur Ausstellung „In Bewegung“ ist erschienen

Es kostet 16,00 Euro und kann im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen, erworben werden.

In der Leipziger Volkszeitung wurde dazu am 4.7.2018 ein Artikel von Mathias Orbeck veröffentlicht, den Sie hier lesen können.

aus "Leipziger Volkszeitung" vom 4.7.2018

11. Juni 2018

Einladung zur Führung in die Ausstellung
„In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“

Am Dienstag, dem 12.6.2018, findet um 17 Uhr eine Führung unter der Leitung von Wolfgang Metz zum Thema „Treibende Kräfte 1845 bis heute“ statt. Seien Sie herzlich willkommen.
Ort: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Haus Böttchergäßchen

Begleitprogramm zur Ausstellung „In Bewegung …“ bis zum 16.9.2018

Lesen Sie hier einen weiteren Pressebeitrag zur Ausstellung, veröffentlicht vom Deutschen Olympischen Sportbund DOSB am 5.6.2018:

2. Mai 2018

Das Sportmuseum Leipzig lädt ein zu Modenschau und Kurzführungen bei der Museumsnacht 2018

Zu zwei Kurzführungen unter dem Thema „Von A(rmbrust) bis Z(innmadaille)“ lädt Wolfgang Metz um 20.15 Uhr und 23.15 Uhr an gleicher Stelle ein.In der aktuellen Sonderausstellung „In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“ im Stadtgeschichtlichen Museum, Haus Böttchergäßchen, können Sie um 19 Uhr und um 22 Uhr die Modenschau „Vom Baumwollkleid zum Hightec-Anzug“ erleben. Moderiert wird sie von Dr. Gerlinde Rohr.

Eine kleine Auswahl von Sportbekleidung aus der Zeit von 1905 bis 2016, gezeigt bei früheren Modenschauen und Sportveranstaltungen, sehen Sie hier.

4. April 2018

Sportausstellung – nützliches Erinnern und Mitmachen

Geschichte lädt zum Nachdenken ein, Geschichte kann auch begeistern. Diesmal ist es Sportgeschichte. Ein Museum macht uns stolz, nein eigentlich kein richtiges Museum, dafür aber eine Ausstellung mit dem viel versprechenden Titel „In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“. Diese Ausstellung zeigt lupenartig die vielseitige Entwicklung des Sports in unserer Heimatstadt. Lupenartig deshalb, weil 250 Ausstellungsstücke eine Riesensammlung von 100 000 Sportobjekten vertreten, die für ein richtiges Leipziger Sportmuseum zur Verfügung ständen. Aber immerhin ein Wink mit dem Zaunspfahl, eine Aufforderung zu stolz machender Traditionspflege.

Und das war dann auch der Grundtenor der Eröffnungsveranstaltung am 27. März 2018 in dem eher altehrwürdigen als sportlichen Festsaal des Alten Rathauses. Man hört erstaunt und sehnsüchtig, was Herr Dr. Volker Rodekamp als Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums sagt: „ Ich hoffe, dass die Ausstellung wichtige Impulse setzt und wir spätestens nach 30 Jahren wieder ein Sportmuseum bekommen.“ Zur Eröffnung wurde daran erinnert, welch große Sporttraditionen Leipzig eigentlich hat. Hier standen die Wiegen vieler moderner Sportarten. In Zukunft sollen 22 Erinnerungsstationen im ganzen Stadtgebiet darauf aufmerksam machen, zunächst an der Sporthalle Leplaystraße für das Turnen und am Fockeberg für die Gründung des organisierten Fußballs. Es ist schön, dass nichts ausgelassen werden soll, weder Turnen, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen oder Fußball, schon gar nicht Kegeln, Tennis, Boxen oder Reiten. Es gab in Leipzig Sportvereine für die etablierten Bürger, aber vor allem auch für die Arbeiter in ihren Schrebergartensiedlungen.

Geschichte ist auch das Fundament der Gegenwart. Die wurde während der Veranstaltung mit einem bunten Strauß sportlicher Vorführungen und Präsentationen durch Gymnasten, Akrobaten, Skisportler, Judokas, ja sogar Inline-Skater und Sportschützen vorgeführt. Das war so recht nach dem Geschmack des sport- und traditionsbegeisterten Publikums. Das ist Werbung für den erlebbaren Sport in seiner Vielfalt. Sogar Ringelnatz und die etwas entfremdete Lene Voigt wurden bemüht und begeistert in die Leipziger Sportgeschichte eingeordnet.

Während der Ausstellungseröffnung erfuhr man, dass heute in Leipzig 401 Sportvereine in 15 Fachverbänden und mit 98710 Mitgliedern gezählt werden. Ein Grund mehr für stolze Traditionspflege mit liebevoll bestickten Uraltfahnen, Pokalen, Siegerurkunden und vielen Fotos. Auf derartige Erinnerungsstücke will man es - so die Kuratorin Dr. Gerlinde Rohr bei der Vorstellung des Konzeptes – aber weder in der jetzigen Ausstellung noch beim zu installierenden Museum beschränkt wissen. Im Gegenteil, digitale Moderne ist gefragt, interaktiver Museumsbesuch. Und beim Sport muss sich was bewegen, muss man spielen und sich anstrengen können. Die gerade eröffnete Ausstellung will das schon mal vorführen.

In der Eröffnungsveranstaltung betonten, geradezu enthusiastisch, alle drei Redner - neben Museumsdirektor Rodekamp noch Kulturbürgermeisterin Dr. Jennicke und Sportbürgermeister Rosenthal - die Bedeutung Leipzigs als Sportstadt, die Reputation des Sports über unsere Stadt hinaus. Das erreicht man freilich nicht nur durch Hinweise auf frühere Turn- und Kegelvereine, mögen sie noch so bedeutsam gewesen sein. Die Hervorhebung der Tradition des Breitensports ist gewiss ein richtiges Konzept, aber Breitensport ist eben auch die Voraussetzung für den Spitzensport, der dann international zählt.

Die Redner hätten sich durchaus getrauen dürfen, auch auf die bedeutsamen Traditionen und Erfolge aus dem DDR-Sport hinzuweisen. Da gab es nämlich nicht bloß Doping, wie generell unterstellt, sondern Schweiß und Training. Wichtige Leipziger Sportclubs verdienen da wohl ihre Beachtung wie SC DHfK, SC Leipzig, Lok Leipzig und auch die BSG Chemie Leipzig sowie die Sportschützen. Und auch die unübertroffenen Leipziger Sportfeste dieser Zeit kann man nicht bloß unter Propaganda abtun.

Jedenfalls haben wir jetzt in Leipzig eine hochinteressante Sportausstellung, die sehens- und erlebenswert ist und hoffentlich weitere Versprechungen hin zu einem umfassenden Sportmuseum aufnehmen und realisieren helfen wird.

Hannelore Röhr
Karl-Heinz Röhr

Die Fotos zeigen die Eröffnung der Ausstellung “In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“ am 27. März 2018 im Festsaal des Alten Rathauses, das Spalier der Sportler zum Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums und erste Einblicke in die dort gezeigte Ausstellung.
Wir bedanken uns herzlich beim Fotografen Armin H. Kühne.

Lesen Sie auch zwei Pressebeiträge zur Eröffnung und zur Ausstellung:

Kreuzer Leipzig:
"Gegen die Kommerzialisierung des Sports" - Die Ausstellung "In Bewegung" zeigt Zusammenhänge von Sport, Politik und Stadt

Mitteldeutsche Zeitung:
Ausstellung zur Sportstadt Leipzig: Motorradrennen im Park

Ausstellung

Vom 28. März bis 16. September 2018 findet im Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums die Ausstellung „In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“ statt. Informationen zur Ausstellung und zum umfangreichen Begleitprogramm (vorerst für die Monate März bis Juni) finden Sie unter dem folgenden Link:

http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/ausstellungen/aktuell/in-bewegung/

März 2018

Achtung Sammler!

Es gibt noch einige wenige Exemplare des Kalenders 2018

„In Bewegung – Meilensteine der Leipziger Sportgeschichte“

Das ist auch der Titel einer Sonderausstellung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig, die von April bis September 2018 im Haus Böttchergäßchen gezeigt wird. Die Leipziger Sportgeschichte ist mit bedeutenden Orten und Ereignissen in der Stadt verknüpft. Zehn dieser geschichtsträchtigen Orte sollen in den nächsten Jahren als „Sporthistorische Stadtroute“ im Stadtbild öffentlich sichtbar gemacht werden – das hat der Stadtrat 2017 beschlossen.
Auf Postkarten aus der Zeit von 1900 bis 1957 zeigen wir im Kalender solche ausgewählten Orte und Ereignisse.
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